Zum Hauptinhalt springen
Zur Toolauswahl
Zur Startseite des Dojo

Druckvorlage

Alle Karten des Communication Dojo als A4-Druckvorlage – Kreaturen, Tipps, Katas und Rollen.

Format
Sprache der Karten

146 Karten · 25 Seiten

Zum Hanko auf der Rückseite: 道場 = Dōjō – der Ort, an dem man den Weg übt

Nutzung

Communication Dojo ist urheberrechtlich geschützt (© trotzdem.works, alle Rechte vorbehalten). Du darfst die Karten kostenlos für dich und dein eigenes Team oder deine Organisation ausdrucken und nutzen, auch in internen Workshops. Nicht erlaubt sind Verkauf, Weitergabe als Datei oder Druck, Veröffentlichung sowie der Einsatz in kostenpflichtigen Trainings oder Beratungen für Dritte ohne unsere schriftliche Zustimmung. Ein professionell gedrucktes Set und Lizenzen für Trainer:innen gibt es auf Anfrage bei trotzdem.works.

Communication Dojo · AblaufSo läuft ein Dojo

Eine Person moderiert ein Meeting, einige aus der Gruppe spielen verdeckt störende Meeting-Kreaturen.

  1. 1Die Moderation wählt eine Kata (die Meeting-Situation) und die eigene Rolle.
  2. 2Die Gruppe zieht verdeckt Kreaturen und verteilt sie still. Wer keine hat, spielt sich selbst.
  3. 3Das Meeting wird gespielt. Die Kreaturen stören, die Moderation hält Kurs.
  4. 4Die Moderation rät, wer welche Kreatur war. Dann aufdecken und reflektieren.
Die Tipp-Karten zeigen, wie man einer Kreatur begegnet.
Anleitung
Communication Dojo · RegelnWorauf es ankommt
  • Kreaturen bleiben geheim, bis aufgedeckt wird. Die Moderation sieht keine Kreaturkarte.
  • Zwei Kreaturen je Runde sind ein guter Start. Zu viele machen das Meeting unspielbar.
  • Das Meeting dauert 5 bis 15 Minuten. Eine Uhr hilft.
  • Übertreiben ist erlaubt, verletzen nicht: Gespielt wird die Kreatur, nie eine echte Person.
  • Wer „Stopp“ sagt, unterbricht das Spiel sofort.
Danach: Was hat geholfen? Woran waren die Kreaturen zu erkennen? Was nimmst du mit?
Anleitung
Wer dahinter stehtGemeinsam entwickelt

Das Communication Dojo entsteht bei TROTZDEM. Die Karten sind gemeinsam mit Marcel Binzenhöfer entwickelt worden.

Das Spiel lässt sich auch am Bildschirm moderieren — mit Sitzungs-Code, verdeckt gezogenen Kreaturen und gemeinsamer Auflösung.

© trotzdem.works · tools.trotzdem.works
Anleitung
№ 01Präsenz & Remote
Illustration: Lost Boy Lino
Lost Boy Lino
Er ist gedanklich oft da, wo gerade niemand hinsollte.
Verliert sich regelmäßig in Nebensächlichkeiten oder themenfremden Fragen, wodurch der Fokus des Meetings verloren geht.
Typische Aussagen
„Ich frage mich gerade, wie das bei Projekt XY war …“
„Wer macht eigentlich den Newsletter?“
„Wie hieß noch mal unser altes Tool?“
№ 02Präsenz & Remote
Illustration: Echo Emil
Echo Emil
Sein Beitrag ist wie ein Echo: alles schon gehört, nur eine Runde später.
Wiederholt, was andere gesagt haben – meist leicht umformuliert, ohne echten Mehrwert.
Typische Aussagen
„Wie X gerade schon gesagt hat: Das Budget ist knapp.“
„Um das noch mal in meinen Worten zu sagen: …“
„Was haltet ihr davon, wenn wir es genau so machen?“
№ 03Präsenz & Remote
Illustration: Fun Fact Freddy
Fun Fact Freddy
Charmant? Ja. Zielführend? Eher nicht. Aber jetzt wissen wir alle, wie lange Faultiere brauchen, um zu pupsen.
Bringt irrelevante Infos ein, die nichts mit dem Thema zu tun haben.
Typische Aussagen
„Wusstet ihr schon, dass heute der Tag des/der … ist?“
„Übrigens, ich habe ein neues Hobby …“
„Einmal, im Ferienlager …“
tools.trotzdem.works
© 2026 trotzdem.works · Nutzung nur im eigenen Team oder in der eigenen Organisation · ausgedruckt am 04.10.2026
№ 04Präsenz & Remote
Illustration: Busy Berta
Busy Berta
Multitasking ist ihr zweiter Vorname – Zuhören allerdings nicht.
Hat es unheimlich eilig, ist total unruhig, auf dem Sprung und drängt darauf, das Meeting früher zu beenden.
Typische Aussagen
„Ich hab nur noch fünf Minuten – geht das nicht schneller?“
„Können wir langsam mal zum Ende kommen?“
(schaut ständig auf die Uhr und packt schon zusammen)
№ 05Präsenz & Remote
Illustration: Phone Junkie
Phone Junkie
Das Meeting ist nur Hintergrundmusik zum Display.
Ist mehr am Handy als im Meeting und passt nicht auf.
Typische Reaktionen
„Ich schau nur kurz was nach …“
„Warte, ich hab’s gleich …“
„Pssst. Ich lese gerade etwas Spannendes.“
№ 06Präsenz & Remote
Illustration: Critical Chrissy
Critical Chrissy
Sie findet das Haar in der Suppe – selbst wenn es gar keine Suppe gibt.
Äußert Bedenken und Kritik klar und sachlich – häufig ohne Lösungsvorschläge oder konstruktiven Dialog.
Typische Aussagen
„Ich glaube nicht, dass das funktionieren wird.“
„Woher wissen wir das?“
„Ich sehe hier folgende Risiken …“
№ 07Präsenz & Remote
Illustration: Prinzipien Pamela
Prinzipien Pamela
Bei ihr fängt schon die Kaffeebestellung mit dem Sinn des Ganzen an.
Fragt bei jedem Punkt nach dem Sinn des Ganzen und macht daraus eine Grundsatzfrage.
Typische Aussagen
„Was bringt uns das überhaupt?“
„Es geht mir ums Prinzip.“
„Bevor wir das entscheiden: Wofür stehen wir eigentlich?“
№ 08Präsenz & Remote
Illustration: Keynote Speaker
Keynote Speaker
Das Meeting ist hier vor allem eine persönliche TED-Talk-Bühne.
Hält Monologe, ohne Punkt und Komma – schwer zu stoppen.
Typische Aussagen
(redet lang und ohne Pause, hängt an jeden Punkt den nächsten)
„Halt, ich habe noch etwas zu sagen.“
„Lasst mich doch mal meinen Punkt zu Ende bringen.“
№ 09Präsenz & Remote
Illustration: Infinite Loopine
Infinite Loopine
Sie bleibt hartnäckig – auch wenn alle anderen schon weitergezogen sind.
Wiederholt den eigenen Punkt oder die eigene Frage immer und immer wieder.
Typische Aussagen
„Mir ist noch wichtig, dass …“
„Wie gesagt, mir ist wichtig, dass …“
„Ich komme noch mal auf meinen Punkt zurück: …“
tools.trotzdem.works
© 2026 trotzdem.works · Nutzung nur im eigenen Team oder in der eigenen Organisation · ausgedruckt am 04.10.2026
№ 10Präsenz & Remote
Illustration: Lästermaul
Lästermaul
Weiß über Abwesende immer das Schlechteste – und erzählt es gern.
Lästert über andere Teams oder Rollen – vorzugsweise in deren Abwesenheit.
Typische Aussagen
„XY macht das nicht mit. Die sind stur und schauen nur auf sich.“
„Die Idee kommt von Team XY, das kann ja nichts sein.“
„Da wird XY etwas dagegen haben. Wie immer.“
№ 11Präsenz & Remote
Illustration: Hurry Harry
Hurry Harry
Geduld ist für ihn ein unverständliches Konzept aus der Vorzeit.
Will Entscheidungen sofort, ohne Diskussion oder Reflexion.
Typische Aussagen
„Das ist doch glasklar. Wir machen das so und so.“
„Wieso brauchen wir so ewig für die Entscheidung?“
„Los jetzt. Ich will weiterarbeiten.“
№ 12Präsenz & Remote
Illustration: Negatron
Negatron
Das Glas ist nicht halb leer – es ist verdunstet, zerbrochen und giftig.
Reagiert übertrieben negativ und wertet Vorschläge oder Ideen direkt ab.
Typische Aussagen
„Das ist doch völliger Schwachsinn.“
„Die Idee ist doch Quatsch. Nächster Vorschlag.“
„Das ist eine bescheuerte Idee / Frage.“
№ 13Präsenz & Remote
Illustration: Bulldogge
Bulldogge
Man hört es nicht nur – man spürt es in den Magengruben der Kolleg:innen.
Ist überaus schlecht drauf, von allen genervt und wird übertrieben wütend und beleidigend.
Typische Aussagen
„Das ist doch alles Mist hier!“
„Ich hab echt die Nase voll!“
„Als [Rolle] hast du doch keine Ahnung!“
№ 14Präsenz & Remote
Illustration: Silent Sam
Silent Sam
Er ist körperlich anwesend, geistig aber auf einer einsamen Insel.
Trägt nichts zur Diskussion bei, auch wenn er direkt angesprochen wird.
Typische Reaktionen
(zuckt mit den Schultern)
(schaut in seine Notizen und lässt die Frage unbeantwortet)
(antwortet auch bei Nachfrage nicht)
№ 15Präsenz & Remote
Illustration: Vergiss-mein-nicht
Vergiss-mein-nicht
Die Gedanken sind wie Seifenblasen – schillernd, aber schnell weg.
Vergisst ständig den eigenen Punkt und meldet sich trotzdem immer wieder zu Wort.
Typische Aussagen
„Ich will noch was sagen. (Pause) Ah, Mist, jetzt ist es weg. Ich überlege noch mal.“
„Ich weiß es wieder. (Pause) Oh, jetzt ist es mir wieder entfallen.“
tools.trotzdem.works
© 2026 trotzdem.works · Nutzung nur im eigenen Team oder in der eigenen Organisation · ausgedruckt am 04.10.2026
№ 16Präsenz
Illustration: Tuschel-Toni
Tuschel-Toni
Sein Beitrag fürs Meeting: maximale Ablenkung bei minimalem Inhalt.
Tuschelt die ganze Zeit mit seinen Nachbarn über Belangloses und lenkt diese ab.
Typische Aussagen
„Hast du schon gehört, dass …“
„Übrigens …“
„Wie findest du denn …“
№ 17Präsenz & Remote
Illustration: Sad Sally
Sad Sally
Ihre Stimmung zieht sogar die Flipcharts runter.
Ist unerwartet anders drauf als sonst: wirkt sehr emotional, betrübt und in sich gekehrt.
Typische Aussagen
(wirkt wegen einer privaten Sorge bedrückt und erzählt keine Details)
„Ich bin heute nicht ganz bei der Sache.“
„Ach … (seufzt)“
№ 18Präsenz & Remote
Illustration: Erbsenzähl-Erna
Erbsenzähl-Erna
Sie entdeckt Fehler, bevor überhaupt jemand ans Protokoll gedacht hat.
Findet das fehlende Komma im Protokoll von letzter Woche und macht daraus eine Grundsatzdiskussion. Meisterin der Mikrodetails.
Typische Aussagen
„Welche genaue Zahl haben wir für XYZ?“
„Im Protokoll fehlt noch ein Wort bei XYZ.“
№ 19Präsenz & Remote
Illustration: Tränen-Troy
Tränen-Troy
Bei ihm wird aus Kritik in Sekunden ein Drama.
Bricht in Tränen aus, sobald Kritik oder Entscheidungen im Meeting ihn persönlich treffen.
Typische Aussagen
„Das macht mich wirklich traurig.“
„Ich kann das nicht akzeptieren.“
(Stimme bricht, schnieft)
№ 20Präsenz & Remote
Illustration: Topic Tommy
Topic Tommy
Für ihn ist jedes Thema nur ein Umweg zu seinem Herzensthema.
Lenkt Gespräche wiederholt auf sein Lieblingsthema, unabhängig vom eigentlichen Diskussionspunkt, was die Fokussierung erschwert.
Typische Aussagen
„Aber was ist mit dem Büroumzug?“
„Lasst uns doch erst mal darüber sprechen.“
„Bevor wir über die Verzögerung reden: Das ist doch viel wichtiger.“
№ 21Präsenz & Remote
Illustration: Nope-Nora
Nope-Nora
Sie hat das Wort „Nein“ schon gesagt, bevor du den Satz beendet hast.
Lehnt neue Vorschläge reflexartig ab, ohne sie durchzudenken oder offen zu diskutieren.
Typische Aussagen
(sagt „Nein“, bevor der Vorschlag zu Ende ist)
„Nee, lass mal. Brauchen wir nicht.“
„Nein, das geht gar nicht.“
tools.trotzdem.works
© 2026 trotzdem.works · Nutzung nur im eigenen Team oder in der eigenen Organisation · ausgedruckt am 04.10.2026
№ 22Präsenz & Remote
Illustration: Soft-Crit-Sue
Soft-Crit-Sue
Ihre Kritik kommt in Geschenkpapier – und trifft trotzdem hart.
Verpackt starke Einwände in scheinbar harmlose Formulierungen.
Typische Aussagen
„Wirklich super Idee! Nur: Wie stellst du dir das konkret vor?“
„Klingt gut, ich frage mich nur, wer das machen soll.“
№ 23Präsenz & Remote
Illustration: Meta-Max
Meta-Max
Wenn Max spricht, denken plötzlich alle über das Universum nach – nur nicht über die nächste Task.
Hebt Diskussionen auf ein zu abstraktes Level, was die praktische Umsetzung und das Verständnis erschwert.
Typische Aussagen
„Lasst uns das philosophisch betrachten.“
„Das ist wie bei dem Film XYZ …“
„Letztlich ist das eine Frage der Werte hinter unserem System.“
№ 24Präsenz & Remote
Illustration: Killer-Kurt
Killer-Kurt
Er löscht Ideen mit einem Satz wie andere Tabs im Browser.
Nutzt Killerphrasen wie „Das hat noch nie funktioniert“, um Diskussionen abrupt zu beenden und Innovation zu unterdrücken.
Typische Aussagen
„Das haben wir schon immer so gemacht.“
„Das hat noch nie funktioniert.“
№ 25Präsenz & Remote
Illustration: Wissens-Winfried
Wissens-Winfried
Er weiß alles – außer, wann es genug ist.
Verhält sich besserwisserisch, was oft zu Spannungen im Team führt und die Zusammenarbeit erschwert.
Typische Aussagen
„Eigentlich ist das komplett anders.“
„Glaub mir, ich mach das seit zehn Jahren.“
„Wenn es nicht geklappt hat, war es eben kein echtes Scrum.“
№ 26Präsenz & Remote
Illustration: Buzzword-Benno
Buzzword-Benno
Er redet in Bullshit-Bingo – und gewinnt jedes Mal.
Verwendet schwer verständliche Fachbegriffe und Jargon, was die Kommunikation für weniger erfahrene Teammitglieder erschwert.
Typische Aussagen
„Das sind die Synergieeffekte von XYZ.“
„Wir müssen disruptiv denken.“
№ 27Präsenz & Remote
Illustration: Catch-up-Carlo
Catch-up-Carlo
Er kommt zu spät – aber immer mit großem Redebedarf.
Kommt zu spät und stiehlt der Gruppe wertvolle Zeit, was die Effizienz des Meetings beeinträchtigt.
Typische Aussagen
„Könnt ihr mich noch einmal abholen?“
„Was habe ich verpasst?“
tools.trotzdem.works
© 2026 trotzdem.works · Nutzung nur im eigenen Team oder in der eigenen Organisation · ausgedruckt am 04.10.2026
№ 28Präsenz & Remote
Illustration: Sorry-Sabine
Sorry-Sabine
Schon ihr „Hallo“ kommt mit einer Entschuldigung.
Entschuldigt sich ständig für alles, was sie selbst sagt, was den Austausch zäh macht und ihre Beiträge entwertet.
Typische Aussagen
„Entschuldigung, das war vielleicht nicht relevant.“
„Tut mir leid, ich wollte nicht stören.“
№ 29Präsenz & Remote
Illustration: Detail-Daniel
Detail-Daniel
Er findet zehn Dimensionen, wo eigentlich nur zwei gefragt sind.
Verkompliziert einfache Themen mit unnötig vielen Aspekten und verhindert damit pragmatische Lösungen.
Typische Aussagen
„Das ist aber vielschichtiger, als es hier scheint.“
„Wir müssen erst mal alle Eventualitäten bedenken.“
„Und wenn X und Y gleichzeitig passieren?“
№ 30Präsenz & Remote
Illustration: Tech-Talker-Tim
Tech-Talker-Tim
Gefühle sind für ihn nur Bugs im Code.
Redet bei sozialen Themen immer nur technisch, was die zwischenmenschliche Kommunikation behindert.
Typische Aussagen
„Technisch gesehen ist das so …“
„Stimmung ist schwer messbar – schauen wir lieber auf die Durchlaufzeit.“
№ 31Präsenz & Remote
Illustration: Blame-Bob
Blame-Bob
Er sucht keine Lösung – er sucht ein Gesicht zum Draufzeigen.
Sucht den Schuldigen, bevor das Problem überhaupt klar ist, was Spannungen und Missverständnisse im Team erzeugt.
Typische Aussagen
„Wer war das? Das muss doch jemand verbockt haben.“
„Als [Rolle] hättest du das sehen müssen.“
№ 32Remote
Illustration: Megaphonor
Megaphonor
Lautstärke ersetzt kein Argument – übertönt aber alle anderen.
Spricht mit zu lauter Stimme, was die Konzentration und das Verständnis der anderen beeinträchtigt.
Typisches Verhalten
ALLES IST ÜBERTRIEBEN LAUT
№ 33Remote
Illustration: BG-Noiser
BG-Noiser
Das Mikro nimmt mehr vom Alltag auf als von der Stimme.
Hat laute Hintergrundgeräusche, die die Kommunikation stören und die Aufmerksamkeit der Teilnehmenden ablenken.
Typische Aussagen
LAUTE GERÄUSCHE …
„Entschuldigung für die Geräusche.“
„Es ist hier etwas laut.“
tools.trotzdem.works
© 2026 trotzdem.works · Nutzung nur im eigenen Team oder in der eigenen Organisation · ausgedruckt am 04.10.2026
№ 34Remote
Illustration: No-Cam-Nina
No-Cam-Nina
Sie bleibt lieber im Schatten – auch bei Sonnenschein.
Bleibt durchgehend ohne Bild, auch bei direkter Bitte, was die persönliche Verbindung im Team erschwert.
Typische Reaktionen
„Ich bin hier, aber ohne Kamera.“
„Ich lass die Kamera heute lieber aus.“
(bleibt auch bei direkter Bitte ohne Bild)
№ 35Remote
Illustration: Muted-Mark
Muted-Mark
Sein Einsatz bleibt stumm – im wahrsten Sinne.
Redet immer, obwohl er stummgeschaltet ist, was die Kommunikation unterbricht und die Diskussion erschwert.
Typisches Verhalten
„…“ „…“
№ 36Remote
Illustration: Lag-Larry
Lag-Larry
Er antwortet gefühlt aus der Vergangenheit – und stellt Fragen zur Zukunft.
Hat eine schlechte Verbindung und bringt Beiträge verspätet ein, was die Dynamik des Meetings stört.
Typische Aussagen
„Meine Verbindung ist schlecht.“
„Ich habe das nicht richtig mitbekommen.“
№ 37Remote
Illustration: Hop-on-Hans
Hop-on-Hans
Sein Kalender ist ein Tetris-Spiel mit zu vielen Steinen.
„Muss“ ständig in andere Meetings, was seine Aufmerksamkeit und Teilnahme am aktuellen Meeting beeinträchtigt.
Typische Aussagen
„Ich muss kurz in ein anderes Meeting, bin gleich zurück.“
(verlässt zweimal kurz den Call, je etwa 30 Sekunden)
№ 38Remote
Illustration: Background-Artist
Background-Artist
Multitasking auf Champions-League-Niveau – nur leider nicht hilfreich.
Macht vor der Kamera permanent etwas anderes, was die Aufmerksamkeit der anderen Teilnehmenden ablenkt.
Typische Aussagen
„Ich esse gerade.“
„Entschuldigt, mein Drucker braucht mich kurz.“
(isst oder räumt sichtbar im Bild auf)
№ 39Präsenz & Remote
Illustration: Agenda-Achim
Agenda-Achim
Wenn der Flow kommt, zieht er die Notbremse.
Hütet die Agenda wie ein Schatz und unterbricht sofort, wenn das Gespräch vom Plan abweicht – auch wenn der Flow gerade gut ist.
Typische Aussagen
„Dazu steht nichts in der Agenda.“
„Laut Agenda sind wir gerade erst bei XY.“
„Laut Agenda haben wir für XY noch fünf Minuten.“
tools.trotzdem.works
© 2026 trotzdem.works · Nutzung nur im eigenen Team oder in der eigenen Organisation · ausgedruckt am 04.10.2026
№ 40Präsenz & Remote
Illustration: Konsens-Klara
Konsens-Klara
Sie nickt freundlich – und plant innerlich schon den Aufstand.
Stimmt allem zu, ohne sich festzulegen, und zieht die Zusage kurz vor Schluss wieder zurück.
Typische Aussagen
„Ja … klingt gut. (zögernd)“
„Von mir aus, wenn alle das so sehen.“
„(kurz vor Schluss) Ehrlich gesagt war ich nie überzeugt.“
№ 41Präsenz & Remote
Illustration: Vorspul-Viktor
Vorspul-Viktor
Er spielt Meeting im Schnellvorlauf.
Klickt sich durch Unterlagen im eigenen Tempo und greift vor, bevor der/die Moderator:in so weit ist.
Typische Aussagen
„Ich hab da vorne schon gesehen, da steht …“
„Spring mal weiter, da ist doch der spannende Teil.“
„Ich hab das schon überflogen, wir können das doch abkürzen.“
№ 42Remote
Illustration: Chat-Charlie
Chat-Charlie
Er tippt schneller als der Ton – leider nicht synchron.
Kommuniziert fast nur über den Chat, teils parallel zur Diskussion, teils widersprechend – untergräbt dabei Fokus und Sprechfluss.
Typische Aussagen
„(in Chat geschrieben:) Ich sehe das komplett anders als gerade gesagt.“
„Hab’s mal in den Chat geschrieben.“
(„+1“, Emojis, GIFs, etc.)
№ 43Remote
Illustration: Funktion-Friederike
Funktion-Friederike
Für sie ist jedes Meeting ein Testlabor – leider ohne Sicherheitsnetz.
Ist technisch versiert und probiert ständig neue Funktionen aus, was stört oder verwirrt.
Typische Aussagen
„Oh cool, das kann man jetzt animieren!“
„Kennt ihr diese Funktion hier schon …“
№ 44Präsenz
Illustration: Material-Martha
Material-Martha
Sie bringt mehr Farben mit als ein Regenbogen – und genau so viel Fokus.
Steckt viel Energie in das richtige Setting, Material, Farben, Marker, Sitzordnung etc., statt in Inhalte.
Typische Aussagen
„Warte, ich brauch erst die blauen Klebepunkte!“
„Können wir das mit dem neuen Marker machen?“
„Das Flipchart steht zu schief.“
№ 45Präsenz
Illustration: Wander-Walter
Wander-Walter
Er betreibt Klimasteuerung in Echtzeit – und zwar manuell.
Beschäftigt sich ständig mit dem Raum und wechselt Plätze – macht Fenster auf/zu, kommentiert Temperatur und Licht.
Typische Aussagen
(steht kommentarlos auf und geht umher)
„Ich brauch kurz Bewegung.“
„Ist euch auch so kalt?“
tools.trotzdem.works
© 2026 trotzdem.works · Nutzung nur im eigenen Team oder in der eigenen Organisation · ausgedruckt am 04.10.2026
№ 46Präsenz
Illustration: Blick-Benny
Blick-Benny
Er ist der stille Kritiker – mit Stirnfalte und Bühnenblick.
Sendet konstant starke nonverbale Signale (Augenrollen, Stirnrunzeln, Genervt-Gucken), die andere hemmen – ohne sich selbst zu äußern.
Typisches Verhalten
(sagt nichts – aber alle spüren es)
(verdreht die Augen, schnauft)
„Ich hab doch nix gesagt …“
№ 47Präsenz & Remote
Illustration: Retour-Rolf
Retour-Rolf
Bei ihm kommt jeder Ball zurück – nur leider nie auf dasselbe Spielfeld.
Beantwortet Kritik oder unbequeme Fragen mit einem Gegenvorwurf, statt auf den eigentlichen Punkt einzugehen.
Typische Aussagen
„Ja, wir waren spät. Aber was ist mit Team XY?“
„Unsere Tests? Schaut erst mal auf die Doku von XY.“
„Immer sind wir die Bösen! Bei Projekt Y war’s schlimmer.“
№ 48Präsenz & Remote
Illustration: Verdreh-Vera
Verdreh-Vera
Sie hört „mehr testen“ und antwortet auf „nie wieder releasen“.
Spitzt Aussagen anderer so zu, dass sie absurd klingen, und widerspricht dann dieser verzerrten Version.
Typische Aussagen
„Du willst also, dass wir jede Zeile dreimal reviewen?“
„Heißt das, wir machen gar keine Meetings mehr?“
„Also sollen Deadlines ab jetzt egal sein, oder wie?“
№ 49Präsenz & Remote
Illustration: Domino-Dieter
Domino-Dieter
Bei ihm führt ein neuer Kaffeeautomat in nur drei Schritten in die Insolvenz.
Leitet aus jedem kleinen Vorschlag eine Kette von Folgen ab, die zwangsläufig in der Katastrophe endet.
Typische Aussagen
„Heute ohne Schätzung, morgen ohne Plan, übermorgen pleite.“
„Ein Hotfix ohne Review – bald testet keiner mehr.“
„Eine Ausnahme, dann will’s jeder – dann kracht’s.“
№ 50Präsenz & Remote
Illustration: Entweder-Egon
Entweder-Egon
Er kennt nur Schwarz und Weiß – Grau hat er aus dem Farbkasten geworfen.
Macht aus jeder Entscheidung ein Entweder-oder und gibt der ungeliebten Option ein abwertendes Etikett.
Typische Aussagen
„Entweder Release am Freitag oder alles erst nächstes Jahr.“
„Sind wir mutig oder ewige Bedenkenträger?“
„Es gibt nur zwei Wege: alles neu bauen oder ganz lassen.“
№ 51Präsenz & Remote
Illustration: Guru-Gregor
Guru-Gregor
Er zitiert Spotify, Google und den Scrum Guide – gern alle drei auf einmal.
Beendet Diskussionen mit Verweis auf eine Autorität wie Chefetage, Studie oder Framework statt mit Argumenten.
Typische Aussagen
„Spotify macht das auch so, da müssen wir nicht diskutieren.“
„Das steht so im Scrum Guide. Punkt.“
„Die Chefetage will das so. Damit ist das entschieden.“
tools.trotzdem.works
© 2026 trotzdem.works · Nutzung nur im eigenen Team oder in der eigenen Organisation · ausgedruckt am 04.10.2026
№ 52Präsenz & Remote
Illustration: Hürden-Hugo
Hürden-Hugo
Bei ihm ist jedes Ziel ein Hindernislauf ohne Ziellinie.
Stellt nach jedem erfüllten Kriterium eine neue Bedingung auf und verlangt den Beweis, dass nichts schiefgehen kann.
Typische Aussagen
„Okay, die Zahlen passen. Aber jetzt noch ein Pilot!“
„Budget steht? Gut. Fehlt noch das Okay vom Datenschutz.“
„Reicht noch nicht. Was ist mit dem Langzeiteffekt?“
№ 53Präsenz & Remote
Illustration: Zeitnah-Zora
Zeitnah-Zora
Ihr Lieblingstermin ist „zeitnah“ – irgendwo zwischen morgen und nie.
Bleibt bei Zusagen, Zuständigkeiten und Terminen so vage, dass sich später alles und nichts daraus ableiten lässt.
Typische Aussagen
„Da kümmern wir uns zeitnah drum.“
„Irgendjemand müsste sich das mal anschauen.“
(meldet sich für Aufgaben, nennt aber nie Termin oder Ergebnis)
№ 54Präsenz & Remote
Illustration: Lawinen-Lotte
Lawinen-Lotte
Ein kleiner Einwand – und schon rollt die ganze Lawine.
Überrollt Vorschläge mit so vielen Einwänden auf einmal, dass keiner davon gründlich besprochen werden kann.
Typische Aussagen
„Zu teuer, zu spät, keiner hat Zeit – und die Technik erst!“
„Und das war erst Punkt eins von zehn.“
(zählt Einwände an den Fingern ab, ohne Antworten abzuwarten)
№ 55Präsenz & Remote
Illustration: Flurfunk-Fritz
Flurfunk-Fritz
Er spricht nie für sich – aber immer für „alle“, die gerade nicht da sind.
Beruft sich auf Abwesende und eine angebliche Mehrheit, statt die eigene Meinung direkt zu vertreten.
Typische Aussagen
„Ich hab mit ein paar Leuten geredet – die sind alle dagegen.“
„Die anderen Teams sehen das übrigens genau wie ich.“
„Auf dem Flur hört man, dass das keiner will.“
№ 56Präsenz & Remote
Illustration: Süßholz-Sascha
Süßholz-Sascha
Süßholz im Akkord – und am Ende hast du drei Aufgaben mehr.
Überschüttet Einzelne mit Lob und Versprechen, um schnell eine Zusage für zusätzliche Aufgaben zu bekommen.
Typische Aussagen
„Keiner kann das so gut wie du. Machst du das noch?“
„Das ist genau dein Ding – du machst das doch mit links.“
„Ohne dich läuft nichts. Springst du noch mal ein?“
Umgang mit · № 01Lost Boy Lino
1Parkplatz anbieten: „Spannende Frage – ich parke sie, damit wir jetzt bei X bleiben.“
2Ziel sichtbar halten: Agenda-Punkt zeigen und fragen: „Wie bringt uns das bei X weiter?“
3Knapp beantworten: Lässt sich die Randfrage in einem Satz klären, kurz antworten und direkt zu X zurück.
tools.trotzdem.works
© 2026 trotzdem.works · Nutzung nur im eigenen Team oder in der eigenen Organisation · ausgedruckt am 04.10.2026
Umgang mit · № 02Echo Emil
1Anknüpfen statt wiederholen: „Das hat X schon eingebracht – was möchtest du ergänzen?“
2Zustimmung abkürzen: Wer nur zustimmt, zeigt das per Handzeichen oder Emoji statt mit einem Beitrag.
3Freundlich abschließen: „Danke, das ist notiert. Ich nehme jetzt den nächsten Punkt.“
Umgang mit · № 03Fun Fact Freddy
1Humor würdigen, dann lenken: „Schöner Fun Fact! Und jetzt zurück zu X.“
2Platz für Geschichten: Anekdoten in den lockeren Einstieg oder ans Ende legen.
3Bezug erfragen: „Was heißt das für unsere Frage?“ – so zeigt sich schnell, ob es dazugehört.
Umgang mit · № 04Busy Berta
1Zeit sichtbar machen: „Deine fünf Minuten nutzen wir für die Entscheidung zu X.“
2Zeitfenster früh erfragen: zu Beginn klären, wie lange sie bleiben kann, und ihre Punkte vorziehen.
3Ergebnis zusagen: „Du bekommst die Entscheidung schriftlich – jetzt brauchen wir dich noch für X.“
Umgang mit · № 05Phone Junkie
1Handyregel vereinbaren: „Handys bleiben weg – für Dringendes machen wir kurz Pause.“
2Direkt einbinden: mit Namen eine konkrete Frage stellen, ohne das Handy zu kommentieren.
3Nachrichtenpause einplanen: „Nach 25 Minuten gibt es 5 Minuten für Nachrichten.“
Umgang mit · № 06Critical Chrissy
1Bedenken würdigen: „Danke, dass du das ansprichst – welches Risiko wiegt am schwersten?“
2Lösung einladen: „Was müsste passieren, damit es doch funktioniert?“
3Wissenslücke klären: „Gute Frage – was müssten wir wissen, und wer findet es heraus?“
Umgang mit · № 07Prinzipien Pamela
1Das Warum vorab klären: Ziel und Nutzen des Meetings zu Beginn in zwei Sätzen erläutern.
2Grundsatz vom Anlass trennen: „Die Grundsatzfrage ist wichtig – heute entscheiden wir nur X.“
3Prinzip konkret machen: „Welches Prinzip ist dir wichtig, und was heißt es für X?“
tools.trotzdem.works
© 2026 trotzdem.works · Nutzung nur im eigenen Team oder in der eigenen Organisation · ausgedruckt am 04.10.2026
Umgang mit · № 08Keynote Speaker
1Redezeit vereinbaren: zu Beginn festlegen, dass ein Beitrag höchstens zwei Minuten dauert.
2Freundlich unterbrechen: „Ich unterbreche kurz – was ist dein Kernpunkt in einem Satz?“
3Spiegeln und weitergeben: Kernaussage kurz zusammenfassen und gezielt eine andere Person fragen.
Umgang mit · № 09Infinite Loopine
1Punkt sichtbar sichern: „Dein Anliegen steht hier auf dem Board – es geht nicht verloren.“
2Verständnis prüfen: „Ich höre, dir ist X wichtig. Habe ich das richtig verstanden?“
3Abschluss erfragen: „Was brauchst du, damit der Punkt für dich heute erledigt ist?“
Umgang mit · № 10Lästermaul
1Nicht mitlästern: „Das können wir ohne XY nicht klären. Was liegt in unserer Hand?“
2Fairness einfordern: „Lass uns so über XY sprechen, als säßen sie mit am Tisch.“
3Anliegen herausholen: „Welche Erfahrung steckt dahinter? Was bräuchten wir konkret von XY?“
Umgang mit · № 11Hurry Harry
1Entscheidungsweg ansagen: „Erst zwei Minuten Einwände, dann entscheiden wir.“
2Vorschlag aufgreifen: „Dein Vorschlag liegt auf dem Tisch – wer sieht etwas, das dagegen spricht?“
3Kosten der Eile benennen: „Was riskieren wir, wenn wir ohne die Sicht von X entscheiden?“
Umgang mit · № 12Negatron
1Abwertung stoppen: „Kritik gern, Abwertung nicht. Formulier es bitte als Einwand.“
2Erst das Positive: vor der Kritik fragen, was an der Idee funktionieren könnte.
3Phasen trennen: Beim Sammeln gilt „erst Ideen, dann Bewertung“ – Kritik kommt im nächsten Schritt.
Umgang mit · № 13Bulldogge
1Grenze klar ziehen: „Stopp. Persönliche Angriffe gehen hier nicht. Bitte bleib bei der Sache.“
2Sachebene anbieten: „Ich merke, dich ärgert etwas sehr. Worum geht es dir inhaltlich?“
3Pause und Einzelgespräch: bei Eskalation unterbrechen und ein Gespräch unter vier Augen anbieten.
tools.trotzdem.works
© 2026 trotzdem.works · Nutzung nur im eigenen Team oder in der eigenen Organisation · ausgedruckt am 04.10.2026
Umgang mit · № 14Silent Sam
1Leichte Fragen stellen: „Eher A oder eher B?“ ist leichter zu beantworten als eine offene Frage.
2Andere Kanäle öffnen: Beiträge per Chat, Klebezettel oder Daumen zulassen, nicht nur mündlich.
3Später nachfassen: nicht bloßstellen, sondern nach dem Meeting fragen: „Wie ging es dir damit?“
Umgang mit · № 15Vergiss-mein-nicht
1Druck rausnehmen: „Kein Problem, das fällt dir bestimmt wieder ein – melde dich dann einfach.“
2Erst notieren: vorschlagen, Gedanken kurz aufzuschreiben und dann einzubringen.
3Weitergehen und nachhaken: zum nächsten Beitrag wechseln und vor Ende des Punkts noch einmal fragen.
Umgang mit · № 16Tuschel-Toni
1Kurz innehalten: eine Pause machen und freundlich hinschauen – oft reicht das schon.
2Offen einladen: „Ihr seid gerade im Gespräch – gibt es etwas, das für alle wichtig ist?“
3Austausch kanalisieren: kurze Murmelphasen zu zweit einplanen, damit Gesprächsbedarf einen Ort hat.
Umgang mit · № 17Sad Sally
1Behutsam wahrnehmen: „Du wirkst heute bedrückt – du musst nichts erzählen.“
2Tempo rausnehmen: Beteiligung freistellen – „Mach heute so mit, wie es für dich passt.“
3Ausstieg anbieten: „Du kannst gern rausgehen. Wenn du magst, sprechen wir später unter vier Augen.“
Umgang mit · № 18Erbsenzähl-Erna
1Relevanz prüfen: „Ändert das Detail unsere Entscheidung? Wenn nicht, klären wir es nachher.“
2Korrekturen bündeln: „Schick mir Protokollkorrekturen gern schriftlich, ich pflege sie ein.“
3Genauigkeit würdigen: „Gut, dass du so genau hinschaust – für heute reicht eine grobe Zahl.“
Umgang mit · № 19Tränen-Troy
1Raum geben: die Diskussion kurz anhalten und ohne großes Aufheben einen Moment Zeit lassen.
2Anerkennen, nicht analysieren: „Das nimmt dich mit, das ist okay.“ Keine Aufarbeitung vor der Gruppe.
3Anliegen nicht fallen lassen: „Dein Einwand zählt. Wir besprechen ihn, sobald du so weit bist.“
tools.trotzdem.works
© 2026 trotzdem.works · Nutzung nur im eigenen Team oder in der eigenen Organisation · ausgedruckt am 04.10.2026
Umgang mit · № 20Topic Tommy
1Eigenen Termin anbieten: „Das Thema verdient mehr Zeit – lass uns dafür einen Extratermin machen.“
2Themenwechsel benennen: „Das ist ein neues Thema. Erst schließen wir X ab, dann schauen wir weiter.“
3Themen vorab festlegen: zu Beginn abstimmen, was heute dran ist, und später darauf verweisen.
Umgang mit · № 21Nope-Nora
1Denkzeit einfordern: „Lass uns das eine Minute durchdenken, bevor wir es bewerten.“
2Konkret nachfragen: „Was genau würde nicht funktionieren?“ – so wird aus dem Nein ein Prüfpunkt.
3Kleines Experiment: „Probieren wir es zwei Wochen und schauen dann gemeinsam drauf?“
Umgang mit · № 22Soft-Crit-Sue
1Bedenken greifbar machen: „Wie groß ist dein Aber auf einer Skala von 1 bis 10?“
2Klartext einladen: „Wenn du es ganz direkt sagst – was ist dein Haupteinwand?“
3Einwand notieren: Bedenken sichtbar festhalten, damit sie nicht hinter „klingt gut“ verschwinden.
Umgang mit · № 23Meta-Max
1Herunterbrechen: „Was bedeutet das konkret für unseren nächsten Schritt?“
2Beispiel erbitten: „Kannst du das an einem Beispiel aus unserem Projekt zeigen?“
3Abstraktion begrenzen: „Zwei Minuten für das große Bild, dann zurück zur konkreten Aufgabe.“
Umgang mit · № 24Killer-Kurt
1Erfahrung konkretisieren: „Was genau hat damals nicht funktioniert – und was ist heute anders?“
2Historie nutzen: „Du kennst die Vorgeschichte – worauf müssen wir achten, damit es diesmal klappt?“
3Optionen vergleichen: Bisheriges und Neues mit Vor- und Nachteilen nebeneinander sichtbar machen.
Umgang mit · № 25Wissens-Winfried
1Wissen bündeln: „Du kennst dich hier gut aus – was ist aus deiner Sicht das Wichtigste?“
2Weitere Sichten holen: „Danke. Wer sieht das anders oder hat andere Erfahrungen gemacht?“
3Nachvollziehbar machen: „Magst du kurz zeigen, worauf du dich stützt? Dann können alle folgen.“
tools.trotzdem.works
© 2026 trotzdem.works · Nutzung nur im eigenen Team oder in der eigenen Organisation · ausgedruckt am 04.10.2026
Umgang mit · № 26Buzzword-Benno
1Wirkung spiegeln: „Ich bin gerade ausgestiegen – sag das bitte noch mal ohne Fachwort.“
2Begriffe klären: unklare Wörter sichtbar sammeln und kurz gemeinsam definieren.
3Stellvertretend fragen: „Was heißt ‚Synergieeffekte‘ hier ganz konkret für uns?“
Umgang mit · № 27Catch-up-Carlo
1Später abholen: „Willkommen! Ich fasse dir den Stand in der Pause zusammen.“
2Zum Nachlesen festhalten: Ergebnisse laufend auf dem Board oder im geteilten Dokument notieren.
3Umgang mit Verspätung klären: mit dem Team vereinbaren, dass das Meeting nicht neu startet.
Umgang mit · № 28Sorry-Sabine
1Beitrag bestärken: „Danke, das ist relevant – genau solche Hinweise brauchen wir.“
2Beitrag weitertragen: den Punkt sichtbar notieren und später namentlich darauf zurückkommen.
3Früh um Einschätzung bitten: aktiv fragen, bevor andere sprechen – das gibt Sicherheit.
Umgang mit · № 29Detail-Daniel
1Gut genug definieren: „Was ist die einfachste Lösung, die für jetzt ausreicht?“
2Eventualitäten sortieren: Aspekte sammeln und gemeinsam die zwei wichtigsten auswählen.
3Sonderfälle vertagen: „Die klären wir, wenn sie wirklich auftreten.“
Umgang mit · № 30Tech-Talker-Tim
1Ebene wechseln: „Die Technik ist das eine – wie geht es dem Team gerade damit?“
2Erst Menschen, dann Zahlen: „Bevor wir messen: Wie geht es euch damit? Reihum ein Satz.“
3Technik vormerken: Details für einen Fachtermin notieren und jetzt beim Miteinander bleiben.
Umgang mit · № 31Blame-Bob
1Problem vor Person: „Erst verstehen wir, was passiert ist. Wer es war, ist gerade nicht die Frage.“
2Nach vorn schauen: „Was brauchen wir, damit das nicht wieder passiert?“
3Wir-Sprache anbieten: statt „du hast“ gemeinsam „wir haben gesehen, dass …“ formulieren.
tools.trotzdem.works
© 2026 trotzdem.works · Nutzung nur im eigenen Team oder in der eigenen Organisation · ausgedruckt am 04.10.2026
Umgang mit · № 32Megaphonor
1Freundlich direkt: „Du kommst sehr laut an – magst du etwas weiter weg vom Mikro sprechen?“
2Audio prüfen lassen: Mikrofonabstand oder Eingangspegel anpassen, oft liegt es am Headset.
3Privat nachfassen: Wäre es im Raum unangenehm, lieber per Direktnachricht fragen.
Umgang mit · № 33BG-Noiser
1Stummschalten vereinbaren: „Wer gerade nicht spricht, schaltet bitte stumm.“
2Konkret bitten: „Bei dir ist es gerade laut – magst du dich stummschalten, bis du dran bist?“
3Abhilfe vorschlagen: Headset oder Rauschunterdrückung empfehlen, ggf. kurz den Ort wechseln.
Umgang mit · № 34No-Cam-Nina
1Gründe respektieren: Kamera freiwillig lassen und fragen, was die Teilnahme erleichtert.
2Präsenz ohne Bild: Reaktionen, Chat und kurze Wortmeldungen aktiv einbeziehen.
3Erwartung offen klären: „Wer kann, schaltet die Kamera an – das hilft uns allen.“
Umgang mit · № 35Muted-Mark
1Schnell signalisieren: „Du bist noch stumm!“ sagen und aufs eigene Mikro zeigen.
2Nochmal einladen: „Wir haben dich nicht gehört – magst du es noch einmal sagen?“
3Chat als Ausweg: bei hakender Technik den Beitrag kurz schreiben lassen.
Umgang mit · № 36Lag-Larry
1Vor Entscheidungen zusammenfassen: das Wichtigste wiederholen, damit alle mitkommen.
2Bandbreite sparen: Kamera ausschalten oder per Telefon einwählen lassen.
3Länger warten: nach Fragen zwei Sekunden mehr Zeit lassen und nachfragen: „Kam das an?“
Umgang mit · № 37Hop-on-Hans
1Kommen und Gehen regeln: „Wer kurz raus muss, schreibt es in den Chat – wir machen ohne Pause weiter.“
2Vertretung regeln: bei Abwesenheit festlegen, wer entscheidet oder Infos weitergibt.
3Im Nachgang klären: fragen, ob die Teilnahme so sinnvoll ist oder eine Zusammenfassung reicht.
tools.trotzdem.works
© 2026 trotzdem.works · Nutzung nur im eigenen Team oder in der eigenen Organisation · ausgedruckt am 04.10.2026
Umgang mit · № 38Background-Artist
1Kamera-Absprache treffen: „Wer kurz etwas erledigen muss, schaltet die Kamera aus.“
2Locker ansprechen: „Guten Appetit! Schalt gern die Kamera aus, bis du fertig bist.“
3Hintergrund beruhigen: Weichzeichner oder ruhigen Bildausschnitt vorschlagen, wenn nebenbei etwas passiert.
Umgang mit · № 39Agenda-Achim
1Abweichung bewusst entscheiden: „Wir weichen ab – lohnt sich das? Dann nehmen wir uns 5 Minuten.“
2Zeitwächter-Rolle geben: die Zeit im Blick behalten lassen, mit Absprache, wann unterbrochen wird.
3Agenda gemeinsam ändern: „Wollen wir Punkt 3 verschieben? Kurzes Handzeichen, dann weiter.“
Umgang mit · № 40Konsens-Klara
1Zustimmung sichtbar prüfen: Daumen hoch, seitlich oder runter statt „Alle einverstanden?“
2Widerspruch einladen: „Wer hat ein ungutes Gefühl? Jetzt ist der richtige Moment dafür.“
3Entscheidung festhalten: mit Begründung protokollieren und klären, wie spätere Änderungen laufen.
Umgang mit · № 41Vorspul-Viktor
1Abkürzung verhandeln: „Was können wir überspringen? Bei X bleiben wir, das brauchen alle.“
2Neugier nutzen: „Gut gesehen – dazu kommen wir gleich. Erst klären wir noch X.“
3Roten Faden zeigen: zu Beginn den Ablauf skizzieren, damit niemand vorspringen muss.
Umgang mit · № 42Chat-Charlie
1Chat hörbar machen: „Im Chat kam ein anderer Blick – magst du das kurz mündlich erklären?“
2Chat-Regeln vereinbaren: Fragen und Links in den Chat, Diskussion mündlich – reinschauen nicht vergessen.
3Chat-Verantwortung vergeben: Eine Person bündelt Chatbeiträge und bringt sie passend ein.
Umgang mit · № 43Funktion-Friederike
1Begeisterung umlenken: „Cool! Zeig uns das am Ende – jetzt brauchen wir alle Augen bei X.“
2Spielerei benennen: „Die Effekte lenken gerade ab – magst du sie bis zur Pause auslassen?“
3Expertise nutzen: als Tool-Hilfe einsetzen, wenn jemand technisch hängt.
tools.trotzdem.works
© 2026 trotzdem.works · Nutzung nur im eigenen Team oder in der eigenen Organisation · ausgedruckt am 04.10.2026
Umgang mit · № 44Material-Martha
1Beim Inhalt bleiben: „Wir starten mit dem, was da ist – fehlt etwas, holen wir es später.“
2Rolle geben: „Übernimm du die Visualisierung – wir sagen dir, was draufstehen muss.“
3Gut genug akzeptieren: „Das Flipchart reicht so – wichtiger ist, was draufsteht.“
Umgang mit · № 45Wander-Walter
1Bewegung einplanen: kurze Stehphasen oder Bewegungspausen fest in den Ablauf nehmen.
2Raum vorab einstellen: Temperatur, Licht und Fenster vor Beginn gemeinsam regeln.
3Freundlich zurückholen: „Magst du dich wieder zu uns setzen? Wir brauchen dich gerade bei X.“
Umgang mit · № 46Blick-Benny
1Signal ansprechen: „Ich sehe ein Stirnrunzeln – magst du sagen, was dir durch den Kopf geht?“
2Tür offen lassen: „Falls dir etwas nicht passt, sag es gern – jetzt oder nach dem Meeting.“
3Wirkung zurückmelden: nach dem Meeting in Ruhe schildern, wie die Signale auf andere wirken.
Umgang mit · № 47Retour-Rolf
1Beides gelten lassen: „Kann sein, dass XY auch spät war. Was davon lag bei uns?“
2Gegenvorwurf parken: sichtbar notieren und einen eigenen Termin dafür zusagen.
3Aufrechnen stoppen: „Hier geht es nicht darum, wer schlechter ist, sondern was wir ändern.“
Umgang mit · № 48Verdreh-Vera
1Original zurückholen: „Gesagt wurde X, nicht Y. Magst du X noch einmal in einem Satz sagen?“
2Erst zusammenfassen: Wer widerspricht, gibt zuerst mit eigenen Worten wieder, was gesagt wurde.
3Zuspitzung benennen: „Das ist die Extremform. Was stört dich am eigentlichen Vorschlag?“
Umgang mit · № 49Domino-Dieter
1Kette prüfen: „Warum folgt aus Schritt 1 zwingend Schritt 2? Was könnte dazwischen passieren?“
2Wahrscheinlichkeit prüfen: „Wie wahrscheinlich ist dieser Ausgang wirklich – eher 5 oder 50 Prozent?“
3Frühwarnsignal festlegen: vereinbaren, woran wir merken, dass es kippt, und wann wir es prüfen.
tools.trotzdem.works
© 2026 trotzdem.works · Nutzung nur im eigenen Team oder in der eigenen Organisation · ausgedruckt am 04.10.2026
Umgang mit · № 50Entweder-Egon
1Dritte Option suchen: „Welche Möglichkeiten gibt es noch, auch als Kombination?“
2Neutral benennen: Optionen ohne Wertung als „Variante A“ und „Variante B“ sichtbar notieren.
3Staffeln statt wählen: „Geht auch erst A und später B – oder A im Kleinen?“
Umgang mit · № 51Guru-Gregor
1Begründung erfragen: „Gut zu wissen. Was spricht bei uns inhaltlich dafür?“
2Übertragbarkeit prüfen: „Passt die Lage dort zu unserer? Was ist bei uns anders?“
3Vorgaben klären: Ist es eine Ansage von oben, diese sichtbar machen und den Spielraum abstecken.
Umgang mit · № 52Hürden-Hugo
1Kriterien vorab festlegen: „Was muss erfüllt sein, damit du zustimmst? Das schreiben wir auf.“
2An Vereinbartes erinnern: „X war unser Kriterium, und es ist erfüllt. Was ist wirklich neu?“
3Restrisiko klären: „Ganz ausschließen können wir das nie. Welches Risiko ist für dich okay?“
Umgang mit · № 53Zeitnah-Zora
1Wer, was, bis wann: jede Maßnahme erst mit Namen, konkretem Schritt und Datum ins Protokoll.
2Frist konkretisieren: „Zeitnah heißt für dich was – diese Woche oder diesen Monat?“
3Zusage spiegeln: „Verstehe ich richtig, dass du X bis Freitag erledigst?“
Umgang mit · № 54Lawinen-Lotte
1Flut stoppen: „Das sind viele Punkte. Welcher ist dir am wichtigsten? Den nehmen wir zuerst.“
2Antwort abwarten: „Lass mich erst auf Punkt eins antworten, bevor der nächste kommt.“
3Gewicht erfragen: „Welcher dieser Punkte würde den Vorschlag wirklich kippen?“
Umgang mit · № 55Flurfunk-Fritz
1Für sich sprechen lassen: „Wie siehst du das selbst? Die anderen fragen wir, wenn sie dabei sind.“
2Abwesende einbinden: „Die anderen sind nicht hier. Wie holen wir sie in die Diskussion?“
3Runde befragen: „Statt über ‚alle‘ zu reden: Wie sehen es die, die hier sind? Kurze Daumenprobe.“
tools.trotzdem.works
© 2026 trotzdem.works · Nutzung nur im eigenen Team oder in der eigenen Organisation · ausgedruckt am 04.10.2026
Umgang mit · № 56Süßholz-Sascha
1Lob von Zusage trennen: „Danke für das Lob. Wer X übernimmt, klären wir nach Kapazität.“
2Bedenkzeit geben: „Du musst jetzt nicht zusagen. Gib uns bis morgen Bescheid.“
3Versprechen festmachen: „Was genau ist zugesagt, von wem und bis wann?“
Kata
Freie Kata
Eigenes Szenario
Ihr spielt eine Situation aus eurem eigenen Arbeitsalltag. Deine Aufgabe als Moderator:in ist es, den anderen vor dem Start das Szenario zu erklären und das Meeting dann so zu führen, dass ihr euer Ziel erreicht.
Deine RolleModerator:in
So geht’s
  • Situation schildern: Wo seid ihr, was ist vorgefallen?
  • Ziel des Termins nennen: Was soll am Ende feststehen?
  • Hinweise an die Mitspieler geben: Wer spielt wen, was wissen sie, was steht für sie auf dem Spiel?
  • Stufe festlegen: eher Weißgurt oder eher Schwarzgurt
Kata
Weißgurt · normal
Impediment
Ihr seid am Ende eines teamübergreifenden Termins (Produkt, Entwicklung, UX usw.), in dem ihr über ein Hindernis gesprochen habt, das alle bremst. Deine Aufgabe als Moderator:in ist es, das Ergebnis zusammenzufassen und festzuhalten, wer bis wann was dagegen unternimmt.
Deine RolleModerator:in
Beispiele
  • Fehlende Verantwortungsübernahme im Projekt „XYZ“ → Überlastung Einzelner, Verzögerungen, unzufriedene Kunden, steigender Druck
Kata
Weißgurt · normal
Brainstorming
Ihr seid als Team am Anfang eines Brainstorming-Termins zu einem Problem. Deine Aufgabe als Moderator:in ist es, das Problem zu erklären und gemeinsam mit den anderen konkrete Lösungsideen zu sammeln.
Deine RolleModerator:in
Beispiele
  • Zu viele Prio-1-Themen parallel → dadurch fehlender Fokus, Unklarheit, Unsicherheit
Kata
Weißgurt · normal
Projekt-Kick-off
Ihr seid als Projektteam am Anfang des Kick-offs für das große und wichtige Projekt „Moonshot“. Deine Aufgabe als Projektleiter:in ist es, mit allen zu klären, wer welche Rolle übernimmt, wie ihr zusammenarbeitet und welche Fragen vor dem Start noch offen sind.
Deine RolleProjektleiter:in
Beispiele
  • Rollen und Verantwortlichkeiten
  • Vorgehen (klassisch, agil)
  • Entscheidungswege
  • Frequenz und Art der Meetings
Kata
Weißgurt · normal
Urgent Requirement
Ihr befindet euch als Team am Ende eures Dailys, als dringende Anforderungen von Stakeholdern hereinkommen. Deine Aufgabe als Product Owner ist es, gemeinsam mit dem Team die Dringlichkeit zu bewerten und wenn nötig die Priorisierung anzupassen.
Deine RolleProduct Owner
Beispiele
  • Gesetzliche Pflicht, die zum Stichtag umgesetzt sein muss
  • Kritische Sicherheitslücke in einer genutzten Bibliothek
  • Werbeaktion mit festem Starttermin
  • Großkunde droht mit Kündigung
tools.trotzdem.works
© 2026 trotzdem.works · Nutzung nur im eigenen Team oder in der eigenen Organisation · ausgedruckt am 04.10.2026
Kata
Weißgurt · normal
Normal Daily
Ihr seid als Team mitten in eurem Daily. Deine Aufgabe als Scrum Master ist es, das Meeting im Fluss zu halten, auf die Timebox zu achten und zu schauen, ob Hindernisse besprochen werden müssen.
Deine RolleScrum Master
Beispiele
  • Sprintziel: Terminbuchung in der App
  • Fehler beim Login
  • Urlaubsvertretung
  • Code-Review wartet seit zwei Tagen
Kata
Weißgurt · normal
Usual Planning
Ihr seid als Team am Anfang eures Sprint Plannings. Deine Aufgabe als Product Owner ist es, die priorisierten Items zu erläutern, offene Fragen zu klären und ein Sprintziel vorzuschlagen, das ihr gemeinsam festlegt.
Deine RolleProduct Owner
Beispiele
  • Terminbuchung in der App
  • Fehler im Rechnungsexport
  • Anmeldung per Single Sign-on
  • Schnellere Startseite
Kata
Weißgurt · normal
Unhappy Stakeholder
Ihr seid als Team in der Mitte des Review-Termins. Ein Stakeholder ist unzufrieden mit dem Ergebnis. Deine Aufgabe als Product Owner ist es, wertschätzend auf das Feedback einzugehen und Missverständnisse oder offene Punkte gemeinsam mit dem Team zu klären.
Deine RolleProduct Owner
Beispiele
  • Anders umgesetzt als in den Anforderungen
  • Wichtige Aspekte vergessen
  • Abhängigkeiten zu anderen Teams vollkommen vernachlässigt
Kata
Weißgurt · normal
Different Opinions
Ihr seid mitten in einem fachlichen Austausch im Team, und es gibt grundsätzlich verschiedene Meinungen dazu, wie ein anstehendes Thema angegangen werden soll. Deine Aufgabe als Moderator:in ist es, die Diskussion wirksam zu gestalten und einen nächsten Schritt zu vereinbaren, den alle mittragen.
Deine RolleModerator:in
Beispiele
  • Herangehensweise Doku
  • Review-Prozess
  • Neue Deployment-Prozesse
Kata
Weißgurt · normal
Refinement
Ihr seid am Ende eines Refinements, in dem ihr neue Anforderungen besprochen habt. Deine Aufgabe als Product Owner ist es, offene Fragen festzuhalten und die Anforderungen mit dem Team in kleine, einzeln umsetzbare Tickets zu schneiden.
Deine RolleProduct Owner
Beispiele
  • Barrierefreiheit
  • Migration eines neuen Kunden
  • Neues KI-Feature
Kata
Weißgurt · normal
Déjà-vu Retro
Ihr seid am Ende eurer Retrospektive, und zum dritten Mal in Folge stehen dieselben Themen auf dem Board. Deine Aufgabe als Scrum Master ist es, die Energie hochzuhalten, zu klären, warum die bisherigen Maßnahmen nicht gegriffen haben, und genau eine kleine, machbare Maßnahme für den nächsten Sprint zu vereinbaren.
Deine RolleScrum Master
Beispiele
  • Instabile Testumgebung
  • Zu viele Meetings
  • Tickets ohne Akzeptanzkriterien
  • Veraltete Doku
  • Lange Wartezeit auf Code-Reviews
tools.trotzdem.works
© 2026 trotzdem.works · Nutzung nur im eigenen Team oder in der eigenen Organisation · ausgedruckt am 04.10.2026
Kata
Weißgurt · normal
Customer Demo
Ihr seid als Team am Ende eines Sprint Reviews, zu dem erstmals Kund:innen eingeladen sind. Die Gäste sind angetan und haben viele neue Wünsche. Deine Aufgabe als Product Owner ist es, das Feedback aufzunehmen, nichts vorschnell zuzusagen und gemeinsam festzuhalten, was davon ins Backlog kommt.
Deine RolleProduct Owner
Beispiele
  • Export nach Excel
  • Neue Filter in der Suche
  • Mehrsprachige Oberfläche
  • Anbindung an das eigene CRM
Kata
Weißgurt · normal
New Joiners
Ihr seid am Anfang eures ersten gemeinsamen Termins, nachdem drei neue Kolleg:innen ins Team gekommen sind. Deine Aufgabe als Teamleiter:in ist es, einen guten Rahmen für das Ankommen zu schaffen, alle zu Wort kommen zu lassen und zwei bis drei gemeinsame Arbeitsvereinbarungen festzuhalten.
Deine RolleTeamleiter:in
Beispiele
  • Kernarbeitszeiten
  • Kamera an oder aus
  • Regeln für Code-Reviews
  • Erreichbarkeit nach Feierabend
  • Interne Abkürzungen und Fachbegriffe
Kata
Weißgurt · normal
Pre-Mortem
Ihr seid als Projektteam am Anfang eines Pre-Mortems, kurz bevor euer Projekt startet. Deine Aufgabe als Projektcoach ist es, die Gruppe gedanklich in eine Zukunft zu versetzen, in der das Projekt gescheitert ist, Gründe dafür zu sammeln und für die drei wichtigsten Risiken je eine Gegenmaßnahme festzulegen.
Deine RolleProjektcoach
Beispiele
  • Einführung eines neuen ERP-Systems
  • Umzug in eine neue Cloud
  • Relaunch der Website
  • Start in einem neuen Land
Kata
Weißgurt · normal
Sales Handover
Ihr seid am Anfang der Übergabe eines neuen B2B-Großauftrags vom Vertrieb an das Umsetzungsteam. Deine Aufgabe als Projektleiter:in ist es, zu klären, was genau zugesagt wurde, Widersprüche zum Machbaren offen anzusprechen und festzuhalten, was nachverhandelt werden muss.
Deine RolleProjektleiter:in
Beispiele
  • Go-Live in sechs Wochen
  • Anbindung an ein fremdes ERP ohne Doku
  • Eigenes Design statt Standard-Template
  • 99,99 % Verfügbarkeit im Vertrag
Kata
Schwarzgurt · advanced
Post-Mortem
Ihr seid am Anfang eines teamübergreifenden Post-Mortems, bei dem auch das Management dabei ist. Deine Aufgabe als Moderator:in ist es, ohne Schuldzuweisung die Ursachen zu klären und gemeinsam zwei bis drei Maßnahmen festzulegen, die einen solchen Ausfall künftig verhindern.
Deine RolleModerator:in
Beispiele
  • Zentrales System nach ungetestetem Update 5 Stunden ausgefallen
  • Datenverlust nach einer fehlgeschlagenen Migration
  • Monatlicher Rechnungslauf zwei Tage lang ausgefallen
Kata
Schwarzgurt · advanced
Conflict Retro
Ihr seid mitten in einer Retrospektive und geratet in eine eskalierende Konfliktsituation. Deine Aufgabe als Scrum Master ist es, die Lage zu beruhigen, einen sicheren Raum zu schaffen und den Konflikt konstruktiv zu bearbeiten.
Deine RolleScrum Master
Beispiele
  • Euer Sprintziel wurde mehrfach in Folge nicht erreicht. Zwei Lager entstehen, die sich gegenseitig die Schuld zuschieben und laut und persönlich werden. Der Konflikt spitzt sich immer weiter zu und droht zu eskalieren.
tools.trotzdem.works
© 2026 trotzdem.works · Nutzung nur im eigenen Team oder in der eigenen Organisation · ausgedruckt am 04.10.2026
Kata
Schwarzgurt · advanced
Furious Business Owner
Ihr seid als Team am Ende eines Meetings mit eurem verärgerten und enttäuschten Business Owner, nachdem ein lange erwarteter Go-Live total schiefgelaufen ist. Deine Aufgabe als Product Owner ist es, sachlich und verständnisvoll mit der Kritik umzugehen, die Lage zu beruhigen und einen konstruktiven Weg nach vorn zu finden.
Deine RolleProduct Owner
Beispiele
  • Neues Kundenportal
  • Umstellung auf ein neues Bezahlsystem
  • KI-Funktionen in der Suche
  • Relaunch der Website
Kata
Schwarzgurt · advanced
Project Breakdown
Ihr seid mitten in einer Krisensitzung nach dem plötzlichen Ausfall einer zentralen Person in der entscheidenden Projektphase. Deine Aufgabe als Projektcoach ist es, emotionale Reaktionen (Frust, Unsicherheit, Wut) des Projektteams zu besprechen und gleichzeitig auch Maßnahmen zu entwickeln, um handlungsfähig zu bleiben und das Projekt erfolgreich abzuschließen.
Deine RolleProjektcoach
Beispiele
  • Der erfahrenste Entwickler, der als Einziger wichtiges Know-how hat
Kata
Schwarzgurt · advanced
Angry Customer
Ihr seid am Anfang eines Klärungstermins mit POs, Management und Kund:innen: Euer derzeit wichtigstes Projekt wird Budget und Zeitplan deutlich überschreiten. Deine Aufgabe als Management Sponsor ist es, den Kund:innen die Lage offen zu erklären, ihren Ärger ernst zu nehmen und nächste Schritte zu vereinbaren.
Deine RolleManagement Sponsor
Beispiele
  • Falsche Schätzungen
  • Intransparente übergreifende Kommunikation
  • Abhängigkeiten nicht bedacht
Kata
Schwarzgurt · advanced
Bad News
Ihr seid am Anfang eines kurzfristig angesetzten Termins, in dem das Team erfährt, dass es aufgelöst wird und nicht alle weiterbeschäftigt werden können. Deine Aufgabe als Teamleiter:in ist es, einen guten Rahmen zu schaffen, die Nachricht zu überbringen, die Hintergründe zu erklären und die nächsten Schritte zu besprechen.
Deine RolleTeamleiter:in
Beispiele
  • Schlechte wirtschaftliche Situation
  • Neue Marktentwicklungen
  • Zu hohe Personalkosten
  • Anderer Fokus für die Zukunft
Kata
Schwarzgurt · advanced
Incident Call
Ihr seid mitten in einem Incident-Call: Seit 20 Minuten ist ein zentrales System gestört, ausgerechnet am wichtigsten Tag des Quartals. Deine Aufgabe als Projektleiter:in ist es, den Call zu führen, Aufgaben klar zu verteilen, Alleingänge zu stoppen und ein erstes Status-Update samt Termin für das nächste zu veranlassen.
Deine RolleProjektleiter:in
Beispiele
  • Zahlungen schlagen fehl
  • Login funktioniert nicht
  • Falsche Zahlen in Berichten
  • Telefonanlage im Kundenservice ausgefallen
Kata
Schwarzgurt · advanced
Priority Clash
Ihr seid am Ende eines Abstimmungstermins: Zwei Produktteams brauchen im nächsten Sprint dasselbe Plattform-Team für ihre Prio-1-Themen. Deine Aufgabe als Moderator:in ist es, die Interessen hinter den Positionen sichtbar zu machen und eine Entscheidung herbeizuführen oder zu klären, wer sie bis wann trifft.
Deine RolleModerator:in
Beispiele
  • Gesetzliche Pflicht zum Stichtag vs. neuer Zahlungsanbieter
  • Relaunch der Website vs. App-Release
  • Kürzere Ladezeiten vs. neues Feature
tools.trotzdem.works
© 2026 trotzdem.works · Nutzung nur im eigenen Team oder in der eigenen Organisation · ausgedruckt am 04.10.2026
Kata
Schwarzgurt · advanced
Change Q&A
Ihr seid am Ende einer Info-Runde zu einer größeren organisatorischen Veränderung. Die Stimmung ist gemischt. Deine Aufgabe als Management Sponsor ist es, Bedenken aufzunehmen, das Warum zu erklären, offen zu sagen, was noch nicht entschieden ist, und zu vereinbaren, wie offene Fragen beantwortet werden.
Deine RolleManagement Sponsor
Beispiele
  • Umstellung von Projekt- auf Produktteams
  • Ein Ticket-Tool für alle Teams
  • Zentrales Design-System
  • Neuer Freigabeprozess für Releases
Deine Rolle
MO
Moderator:in
Führt neutral durch das Meeting: achtet auf Ziel, Agenda und Zeit, holt alle Stimmen ein und sichert Ergebnisse und nächste Schritte.
Von der Kata vorgeschlagen, änderbar
Deine Rolle
PL
Projektleiter:in
Verantwortet Ziel, Umfang und Zeitplan des Projekts. Sorgt im Meeting für Klarheit über Vorgehen, Rollen und anstehende Entscheidungen.
Von der Kata vorgeschlagen, änderbar
Deine Rolle
PO
Product Owner
Vertritt Produktvision und Stakeholder, erklärt das Warum und priorisiert das Backlog. Entscheidet, was als Nächstes umgesetzt wird.
Von der Kata vorgeschlagen, änderbar
Deine Rolle
SM
Scrum Master
Schützt Timebox, Fokus und Zusammenarbeit des Teams. Macht Hindernisse sichtbar und hilft dem Team, selbst Lösungen zu finden.
Von der Kata vorgeschlagen, änderbar
Deine Rolle
PC
Projektcoach
Begleitet das Projektteam methodisch und durch schwierige Phasen: gibt Emotionen Raum, stärkt die Zusammenarbeit und hilft, handlungsfähig zu bleiben.
Von der Kata vorgeschlagen, änderbar
tools.trotzdem.works
© 2026 trotzdem.works · Nutzung nur im eigenen Team oder in der eigenen Organisation · ausgedruckt am 04.10.2026
Deine Rolle
MS
Management Sponsor
Steht auf Managementebene für Projekt oder Veränderung ein, vertritt Ziele, Budget und Rahmen nach innen und gegenüber Kunden und trägt die Verantwortung.
Von der Kata vorgeschlagen, änderbar
Deine Rolle
TL
Teamleiter:in
Führt das Team disziplinarisch, kümmert sich um Zusammenarbeit und Personalfragen und überbringt auch schwierige Nachrichten klar und menschlich.
Von der Kata vorgeschlagen, änderbar
tools.trotzdem.works
© 2026 trotzdem.works · Nutzung nur im eigenen Team oder in der eigenen Organisation · ausgedruckt am 04.10.2026
Communication Dojo – Druckvorlage | tools.trotzdem.works